Der geheimnisvolle Maharadscha Teil 18

Am nächsten Tag klopfte etwas gegen eine Holzfläche und Dieter wurde wach. Er drehte sich langsam um und versuchte nicht wach zu wirken. Cava, der den kleinen Schrank geöffnet hatte, wühlte darin herum. Dieter sah ihm eine Weile zu und beobachtete, wie er sich das Ledersäckchen angelte und den Zettel darin nochmals las. Dieter überlegte kurz und drehte sich wieder herum. Nach Stunden wurde er von Nik geweckt und dieser hielt ihm einen Kochlöffel mit Mais unter die Nase. „Hm, Was ist denn?“, fragte dieser. „Es ist 9:00, und ich dachte, dass es Zeit wäre aufzustehen.“ „Da könntest du recht haben, wir wollen ja nicht den ganzen Tag verschlafen, oder? Was ist mit Tony und Cava? Schlafen die immer noch?“ „Ja, sieht man doch.“ Dieter stand auf und setzte sich auf die Bettkante. „Mir ist ein wenig doll, ich weiss auch nicht von was das kommt“, sagte er dabei. „Ich wird mich gleich nach dem Frühstück wieder hinlegen.“ „Tu das, du hast in der Nacht schlecht geschlafen.“, meinte Nik, während er Dieter und sich Kaffee eingoß. „Übrigens, was wolltest du denn mit dem Zettel aus dem Schränkchen?“, fragte Dieter, wobei er auf die blaue Kommode zeigte und seinen Kaffee schlürfte. „Oh, ich habe überlegt, ob dieser Meschuckse damit etwas zu tun gehabt haben könnte.“ „Möglich!“ „Vielleicht klärt sich das auch noch auf.“ „Hoffentlich, das wäre nicht schlecht.“, schlürfte Dieter, der seinen Kopf auf den rechten Arm gelegt hatte und einen großen Schluck aus der Tasse nahm. Sie setzten sich auf ihre Betten und erzählten noch ein wenig bis schließlich Cava aufwachte. „Morgen du Langschläfer!“, begrüßte Nik ihr. „Morgen! Oh, Dieter, schon wach?“ „Jo!“, antwortete dieser. „Sieht man doch!“, gab Nik entgegen. „Was haben wir denn heute vor?“, fragte Cava. „Vielleicht einkaufen gehen. Wir haben nicht mehr viel da.“, meinte Nik, der einen Blick auf das Regal geworfen hatte. „Ich leg mich wieder hin!“, gähnte Dieter, der in der Nacht sehr, sehr schlecht geschlafen hatte. „Ich erledige das, ihr könnt euch ja draußen nicht blicken lassen.“ „Tja, das ist echter Mist!“, stöhnte Nik. Cava öffnete die Luke und stieg an der Strickleiter nach oben. „Bis gleich!“ „Yep!“, antwortete Nik. Cava verschloss die Luke wieder und Dieter sah ihm durch das Periskop nach, bis er hinter dem Horizont verschwand. Dann setzte er sich auf sein Bett und schrieb ein wenig in sein Tagebuch. Kurz danach schlug er es zu und sagte, “Wie wäre es denn, wenn wir schlafen gehen?“ „Gute Idee!“, meinte Cava, der auf seinem Bett lag. Nik löschte die Öllampe und gähnte „Nacht!“ „Nacht!“, meinten Dieter, Tony und Cava.

 

Und du meinst das klappt?“, fragte Ankutmar. „Ja, ganz bestimmt! Das ist so bombensicher, da gibt es kein entrinnen. Was ist denn mit dem Spitzel, der immer wieder alles sabotiert hat, habt ihr den?“, fragte Brocker, der mittlerweile ebenfalls in Neu Delhi eingetroffen war. „Nein, noch nicht!“ „Verdammt, der pfuscht uns immer wieder ins Handwerk. Wegen dem sind wir bald nicht nur finanziell am Ende. Das mit der nächsten Ladung muss klar gehen. Der Stoff kommt direkt aus Kolumbien.“ „Und wie heißt unser Kontaktmann?“ „Desgou Halen, gesprochen Desgouh Halooon. Der ist sicher, wir haben ihn überprüft.“ “Gut, sehr gut!“, murmelte Ankutmar. „Ach was ist denn mit diesem Nik da und den anderen zwei?“, fragte Brocker. „Oh, die, mmh, die haben den Mikrochip entdeckt. Das Ding ist futsch!“ „Mist!“ „Tja, das ist echter Mist, die Sender in den Gewändern sind auch weg.“ „Das hätten wir ihnen nicht sagen dürfen.“, fluchte Angor Ankutmar leise.

 

Dieter schlief ein wenig besser als letzte Nacht aber die Ängste quälten ihn immer noch. Nik bemerkte, dass er sich mehrmals von einer Seite zur anderen wälzte und herum strampelte, was für Dieter nicht normal war. Er überlegte, was er wohl träumte Dieter wieder von Ankutmar. Er tat ihm leid, dennoch drehte er sich herum und versuchte zu schlafen, da es schon zwölf Uhr war.

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