Der geheimnisvolle Maharadscha Teil 14

Kurz nach drei klingelte Dieters Wecker. „Aufstehen!“ Sie frühstückten erst einmal. Es gab Bohnen mit Mais und Scharfer Soße. „Hm das schmeckt besser als sonst, nicht so fad.“ nuschelte Dieter, der auf vollen Backen kaute. Sie zogen sich an und fuhren ins Hotel.

 

Sie durchkämmten das ganze Zimmer systematisch nach Wanzen. „Hier in der Lampe ist eine Abhör Wanze!“ staunte Nik. „Hey hinter dem Spiegel ist eine Kamera!“ keuchte Dieter. „Im Bad hinter dem Spiegel auch!“ bemerkte Tony.

 

Nach 2 Stunden hatten sie vier Kameras und 16 Wanzen gefunden. Sie klemmten die Kabel der Kameras ab und zerstörten sie zusammen mit den Wanzen auf dem Balkon. “Der hat sie nicht alle, hier alles mit Kameras und Wanzen zuzupflastern!“, regte sich Tony auf. „Da hast du Recht!“, seufzte Nik.

 

Am nächsten Tag hatten sie wieder verschlafen und verschwanden gleich wieder über die Feuerleiter aus dem Hotel. Sie schnappten sich den Jeep und fuhren in zu ihrem Versteck. Dort grübelten sie über das weitere Vorgehen. „11:23“, sagte Dieter. Nik schaltete das Funkgerät ein und sagte zu Cava, sie seien wieder im Versteck. Eine viertel

Stunde später war er auch da. Sie erzählten ihm von den Kameras und den Wanzen. „Ich glaube, an diesen Urlaub werden wir uns noch auf der Bare erinnern.“, scherzte Tony. Dieter fand das gar nicht komisch. Gegen 18:00 kochte Tony Mais mit Bohnen und Erbsen. Alle langten kräftig zu, sogar Dieter schmeckte es.

 

Diese Nacht schliefen sie mit Cava im Versteck und plauderten noch ein wenig über Ankutmar und den Rest der Welt. „Na Cava, wie geht’s?“, fragte Dieter ich, als er die Luke öffnete. „Och, ganz gut. Und dir?“ „Kann mich nicht beklagen!“ „Ach, Cava,.“ fragte Nik. „Ja?“ „Hast du noch etwas über diesen A.A. herausbekommen?“ „Ja, aber dafür haben wir morgen noch genug Zeit.“ „Von mir aus.“ „Ich würde sagen. wir gehen schlafen, seid ihr denn nicht müde?“, fragte Dieter. „Oh doch und wie!“ warf Tony dazwischen.

 

Am nächsten Morgen, gegen 8:00 war Nik wieder mal der erste der auf der Matte stand. Dann wachte Cava vom Geruch des Essens auf. Kurz darauf waren auch Tony und Dieter wach. „Schon wieder Bohnen!“, raunte Dieter. „Hmmmh! Fehlt bloß noch der Speck!“, schmatzte Tony. „Tja, den gibt’s leider noch nicht in Dosen.“ sagte Nik. „Echt gut das Zeug murmelte Cava!“ „Mir kommt’s schon zu den Ohren raus!“, raunte Dieter. „Ist ja gut, morgen kaufen wir was anderes.“, stöhnte Tony. „Alter Widerling.“ dachte Nik.

 

Nach dem Essen redeten sie mit Cava, der noch Informationen gefunden hatte, zu neuen Plänen: „Also Freunde,

diesen Wüstentunnel, gibt es schon ca. 50 Jahre. Er wurde von Ingenieuren dieses Angor Ankutmar nach den Plänen seines Vaters gebaut.

Das Pegassa wurde vom Großvater dieses Angor Ankutmar gegründet und dient nunmehr seit über 45 Jahren als Unterschlupf für Kleingauner und größere Fische.“

„Dass heißt also, diese Familie, gewährt den ganzen Gaunern um Neu Delhi Unterschlupf?“ „Ja, sie haben sogar einen Firmennamen: Pegassa Dienstleistungen.“ „Wow!“ staunte Tony. „Diese Vereinigung hat über 40 000 Mitglieder auf der ganzen Welt und Niederlassungen in jedem Land. Es ist ein richtiges Verbrechersyndikat. Ich vermute, dass er versuchen wird Stimmen zu kaufen. Das wäre ein großer Vorteil.“ „Verstehe.“, murmelte Nik. „So, wir gehen einkaufen, kommst du mit Cava?“, fragte Dieter. „Ja, gerne!“ Sie schnappten sich vier Taschen und Nik öffnete die Luke. Dieter löschte die Öllampe und verschloss die Luke.

 

In der Stadt gingen sie zielstrebig auf einen kleinen Laden zu und kauften dort Speck, Bohnen, Mais, sowie eine kleine Gasflasche für den Campingkocher. Es war ein ziemlich alter Laden, der viele Regale hatte. Man könnte sagen, dass es eine Art Tante Emma Laden war. „Brauchen wir sonst noch etwas?“, fragte Cava. „Hm, nein glaube nicht. Nein“, sagte Dieter. „Moment, ich hole noch etwas.“ rief Cava und rannte nach hinten. Nach kurzer Zeit kam er mit einem Gummischlauch an die Theke und meinte „Den auch noch. Weißt du ich dachte mir, der den wir da dran haben, ist wirklich, nicht zumutbar. Zu kurz, weil wir wegen der Bruchstellen zu viel abschneiden mussten und so weiter, und so weiter.“ !“Mh, das stimmt, sagte Dieter beim bezahlen. Sie schnappten sich ihre Taschen, Dieter hielt den anderen die Ladentür auf und verabschiedete sich freundlich von der Verkäuferin. Sie schleppten sich in das Versteck zurück und Nik verschloss die Luke.

 

Dieter schloss gleich die neue Gasflasche an und zündete die Feuerstelle an. „Wo ist die Dose mit den Bohnen?, fragte er. „Hier in Niks Tasche.“, sagte Cava und gab sie ihm. Dieter nahm eine große alte Dose vom Regal, deren Fassungsvermögen sich auf ca. 2,5 l belief und an die 2 Griffe geschraubt waren. In diese gab er die Bohnen mit Saft, den Mais mit Saft, ein wenig geschnittenen Speck, sowie Salz und Pfeffer. Dazu ein klein wenig Wasser. „So, in 10 Minuten können wir Essen, verkündete er. Tony holte inzwischen 4 Löffel aus einer Dose im Regal. und Dieter drehte das Gas ab. Sie setzten sich auf den Boden und Nik nahm mit 2 Topflappen die Dose von der Feuerstelle und stellte sie auf den Boden. „Hmmmh! Riecht gut!“, schmatzte Nik. „Ist auch gut!“, brachte Cava ein. „Da bin ich aber froh!“ schmunzelte Dieter. Alle aßen aus einem Topf. „So,“ rief Tony, „es wird Zeit, dass wir gehen. Um 6 00 macht die Bücherei zu, jetzt ist es kurz vor 2.“ „Du hast Recht. Hoffentlich finden wir auch das, was wir suchen.“, sagte Nik, während er die Öllampe löschte.

 

„Hmmm!“, murmelte Tony, „Ich habe hier ein Buch über indische Herrscher. Vielleicht steht da etwas drinnen.“ „Möglich, hier ist eine Sammlung von Zeitungsausschnitten in 25 Bänden. Ich blättere das ganze mal durch.“, stöhnte Dieter, nachdem er die ersten 2 Bände auf einen Tisch gelegt hatte. „Pfffff, hier könnte auch etwas drin stehen, „Berühmte Menschen.““ „Hier, „ sagte Nik, „hört mal her: ,Angor Ankutmar verhaftet- vor Gericht Schießerei“„Argor Ankutmar aus der Haft entflohen- Anhänger erschossen vier Wärter“ Wahnsinn!“ „Die schrecken aber auch vor gar nichts zurück.“, sagte Nik fassungslos. „Ja, die sind so fanatisch,“ ergänzte Tony den Satz, „die tun alles für den. Verrückt!“ Tja, Hey, hier steht, dass dieser Nik Brocker aus einer Hochadels Familie stammt, deren Stammbaum weit bis ins 17. Jahrhundert zurück reicht. Das ist ein altes Adelsgeschlecht, das es schon immer dazu gebracht hatte, aufsehen zu erregen. Stellt euch einmal vor, ein Vorfahre dieses Brockers, wollte sogar einmal Mahatma Gandhi töten. Dabei kam es zur Eskalation und es gab eine Straßenschlacht mit 24 Toten und 83 Verletzten. Irrsinn!“, bemerkte Dieter. „Tja, die Idioten sterben eben nicht aus.“, wisperte Cava.

 

Nach ca. 2 einhalb

Stunden gingen Nik, Tony, Dieter und Cava mit Büchern unter den Armen zu einem der Kopierern einer Ecke und kopierten sich alle wichtigen Informationen, die sie gefunden hatten heraus. „So, das war’s.“, sagte Cava, als er den durchnumerierten Stapel Kopien in seine Tasche steckte. „Als nächstes gehen wir zur Uni.“

 

Nach einer etwa 10 minütlichen Fahrt, waren sie in der Universität in Neu Delhi angelangt.

Cava steckte seinen Biblotheks Ausweis in Form einer Kreditkarte in das Lesegerät und die Tür öffnete sich. Nach kurzer Fahrt mit dem Aufzug, waren sie an der großen Bibliothekstür angelangt. Cava öffnete diese und hielt sie für Nik Tony und Dieter auf. Nach abklappern des Registers gingen sie zu Regal 29. „Hier, Indische Geschichte der Neuzeit von 1900-1973. Das ist das Buch.“, flüsterte Cava. Er öffnete seine Tasche und nahm einen Satz Lesezeichen heraus, der sorgfältig mit einem Gummiband zusammengehalten wurde. Er entfernte das Gummiband und teilte die Lesezeichen in vier Stapel, zu je 10 Stück. „So,“, sagte Cava, „Jeder nimmt sich einen Satz Bücher und schaut nach, ob er noch mehr finden kann. Keine Angst wegen der Menge, ich habe noch zirka 1000 Kopien auf meiner Karte. Sie klapperten die Regale 29 – 33 ab und fanden eine ganze Menge. „Hm, Indische Bräuche des Hinduismus, ah, hier: berühmte Menschen des Hinduismus, da könnte auch etwas drin stehen.“ überlegte Nik.

 

Nach zirka 3 einhalb

Stunden hatten sie alle 53 Bücher in dem Regal durch und alle 40 Lesezeichen verbraucht. Sie mussten kurz warten bis sie an der Reihe waren. Nach kurzer Zeit steckte Cava seinen Biblotheks Ausweis in das Kopiergerät und schaute auf die Anzeige: “973 Kopien hab ich noch.“, murmelte er. Er legte die erste Seite auf den Kopierer und drückte den roten Knopf. Das Gerät surrte los und heraus kam ein Blatt Papier in gestochen scharfer Schrift. Er schlug die nächste Seite auf und kopierte diese ebenfalls. Zirka 10 Minuten später nahm er den Stapel Papier von der Ablage und sagte: “903, ganz schön viel kopiert.“ „Hoffentlich ist das Papier nicht ganz so schwer wie das andere!“, scherzte Tony. Sie verließen die Universität wieder durch den Haupteingang und setzten sich in ihren Jeep. Sie fuhren ins Versteck, legten das Kopiermaterial ins Regal. Tony kochte eine Kleinigkeit und sie aßen etwas, dann gingen sie schlafen. An nächsten Morgen beschlossen sie zum Zeitungsarchiv zu fahren. „So, jetzt fahren wir zur Delhi News, unserer Tageszeitung.“ Dieter ließ den Motor an und fuhr los. Sie bogen ein Stückchen weiter in eine kleine holprige Seitengasse ein und blieb vor einem alten Gebäude stehen. „So,“ sagte Cava freudig, „hier sind wir, im größten Zeitungs- Archiv von ganz Indien, der, „Delhi News“ Hier arbeitet ein Freund von mir.“ Dieter drückte den Klingelknopf neben dem stand: „Keller – Archiv“ „Ja?“, antwortete eine rauchige Stimme. „Ich bin’s Cava!“ „Oh, Cava, Moment. “Die Tür summte und Dieter stieß sie auf. Sie betraten einen großen Aufzug und Nik drückte Keller Archiv. Nach kurzer Fahrt blieb der alte Aufzug ruckartig stehen. Als die Tür aufging stand den 4 Freunden eine spärliche Gestalt in T- Shirt und Jogging Hose gegenüber, die eine Zigarette im Mundwinkel hatte. „Hi, Cava wie geht’s ?“ „Kann mich nicht beklagen. Apropos, was ist denn mit dem Telefon, fertig? Nein, mir fehlt noch ein Teil, das kann ich mir selber zusammenbauen. Da spart man né Menge Geld. Ah, so, du weist ja, wo der Rechner steht.“ „Jo!“ Durch eine große Doppeltür gelangten sie ins Archiv. Links und rechts in Flur standen unzählige Mappen auf denen Jahreszahlen, Woche und Datum der 1. und letzten Ausgabe in der Mappe. „So, gehen wir’s an!“, sagte Cava. Er tippte ein :Angor Ankutmar. Am rechten oberen Bildrand erschien 117 Meldungen gefunden. Er legte die gefundenen Meldungen ab um sie später auszudrucken. Dann tippte er Nik Brocker ein und es erschien 87 Meldungen gefunden. Cava drückte auf drucken, druckte die Informationen aus und steckte sie ein. „So, das war’s danke! Tschüs!“, rief er seinem Freund zu. „Chiau bella!, und schau bald mal wieder rein!“ „Mach ich!“ Sie stiegen in den Jeep und fuhren los. Dieter hielt vor einem Schreibwarengeschäft und schauten sich ein wenig um. „Hier, diese sehen Stabil aus. Sie sind im Angebot.“, rief Cava. Er öffnete die Tasche und schaute nach, wieviel sie in etwa bräuchten. „Ich glaube 8 reichen!“ murmelte Dieter. Nik nahm die gewünschte Anzahl aus dem Regal und brachte sie zur Theke. Tony holte seinen Geldbeutel heraus und bezahlte. Dieter hielt Cava Nik und Tony die Ladentür auf und schloss sie wieder, als er das Geschäft wieder verließ. Er setzte sich auf den Fahrersitz und ließ den Motor an. Kurz nachdem sie losgefahren waren, schnitt sie ein anderer Jeep, mit einer roten Flagge an Heck auf der AA und 2 gekreuzte Schwerter zu sehen waren, so, dass sie sich überschlugen und im Straßengraben landeten. Cavas Kopf wurde gegen eine Stange geschleudert, so dass er eine leichte Gehirnerschütterung hatte und kurz bewusstlos war. Nik blutete am Kopf, da er auf einen scharfkantigen Stein gefallen war und Tony hatte eine Platzwunde an der Stirn. Dieter hatte sich den Knöchel verstaucht, sodass er ihn kaum bewegen konnte. „Aaaah, welcher Idiot war das?“, schrie er. Die ganzen Blätter flogen durch die Gegend, da die Taschen durch die Luft geschleudert wurden. „Oh Mann in meinem Kopf dreht sich alles. Ich glaube, ich habe eine Gehirnerschütterung!“, ächzte er. Da Cava jetzt aufgewacht war. Sie versuchten den Jeep wieder aufzurichten. „Hau Ruck!“, stöhnte Nik. Der Jeep bekam auf der anderen Seite Übergewicht, fiel auf die Räder und sprang auf der anderen Seite kurz auf. Tony suchte die Ordner zusammen und packte sie in den Kasten, den sie vom Archivar geschenkt bekamen und stellte ihn auf den Jeep. „Ich fahre!“, sagte Nik und klemmte sich hinters Steuer. Sie fuhren geradewegs zum Versteck. Nik stellte den Jeep ab und Tony zog den Stab mit dem Haken aus dem Boden. Er hakte in die Öse ein und zog die Klappe nach oben. Sie kletterten hinunter und Nik seufzte, „Oh Mann, mir tut alles weh.“ Dabei setzte er sich auf sein Bett und versuchte den Kopf nicht zu bewegen. Tony holte einen Verbandskasten vom Regal und schiente Dieters Knöchel mit einem Holzrollo und Mullbinden. Er fragte, „Geht’s deinem Kopf wieder besser, Cava?“ „Ein wenig.“ gab dieser zur Antwort. Dieter Verband Tonys Platzwunde und Tony Niks blutender Kopf. Ich frag mich wer das war und was das sollte!“, stöhnte Dieter, während er einen Locher vom Regal holte und die Ordner auspackte. Sie begannen die Blätter einzuordnen: Tony und Cava sortierten, Dieter lochte und Nik heftete ein. Dann wurden die Ordner beschriftet und jeder nahm sich zwei vor. Sie durchforsteten alles bis ins kleinste Detail und schrieben das wichtigste heraus. Nach 2 einhalb

Stunden stand Cava auf und sagte, „Ich koche uns was. Wie wär’s mit.“ „Keine Bohnen!“, grölte Dieter. „.Mais?“ „o.K. o.K.!“

 

Cava kochte und sie aßen erst einmal etwas. Danach durchforsteten sie weiter nach wichtigen Informationen. „TZ, hört euch das an: Angor Ankutmar hofft auf Wiederwahl Bevölkerung empört. Der gebürtige Athener verhofft sich große Chancen bei der Wiederwahl. Irre“ trug Nik zu.

 

Nach 3 Stunden legten sie ihre Blätter zusammen und verglichen. „Hier!“, sagte Nik, „Dieser Ankutmar hatte schon öfters seine Hand in solchen Sachen gehabt. Unter anderem half er bei dem Attentat auf Mahatma Gandhi Seine Hand im Spiel gehabt.“ „Was!“, staunte Tony, „Der war das? Das gibt’s nicht.“ „Hier steht auch was, das Tadsch Mahal, hat einmal einen Unterirdischen Zugang gehabt, der dann aber zu betoniert wurde. Er stammt von Sklaven, die dieser Angor Ankutmar ausgebeutet hat. Der wollte es einmal in die Luft Jagen! Verrückt!“ „Hmm, eines versteh ich nicht,“, überlegte Dieter, „warum Kidnappt der uns nicht einfach und fordert Lösegeld? Das wäre doch viel einfacher.“ „Hmmm!“, murmelte Cava,“ Na das ist doch ganz einfach: Wenn er Lösegeld fordern würde, würden sie ihn finden und seine schwarzen Geschäfte aufdecken. So, denkt Er, er kann euch einschüchtern oder so.“ „Komisch,“ hustete Nik, „Ich habe zu Anfang gedacht, als er die Verwechslung bemerkt hatte, er wollte uns Gefangen halten. Seltsam, alles sehr seltsam!“

 

Plötzlich rumpelte es und donnerte, als ob etwas auf die Luke gefallen wäre. Alle erschraken! „Was war das?“, schrie Tony. „Keine Ahnung!“, keuchte Nik, der ein Regalbrett von sich hob, dass ihm aufs Bein gefallen war. Dieter half ihm auf und nahm ein zweites Rollo, um Niks Bein zu schienen. Cava musste wegen dem aufgewirbelten Staub husten. Tony hob vorsichtig die Luke. Draußen wütete ein Sandsturm. Der Jeep war auf die Luke geflogen und hatte sich nochmals überschlagen. „Der Jeep hat sich überschlagen!“, berichtete Nik aufgeregt. „Draußen ist ein Sandsturm.“ „Oh du liebe Zeit, was machen wir denn jetzt?“ fragte Cava mit trockener Stimme. „Wir können jetzt nicht viel tun, das beste ist es den Sandsturm abzuwarten.“, antwortete Dieter. Zirka eine viertel

Stunde später hatte sich der Sandsturm gelegt und Nik keuchte: „Oh Mann, Oh Mann! Der Jeep hat sich überschlagen. Dieter hatte die Luke geöffnet und die 4 Freunde kletterten heraus. „Bei 3! 1! 2! 3 los!“, schrie Nik und alle hoben zusammen den Jeep an. Er knallte Vollends auf die Räder. Cava holte ein Abschleppseil und band es am Abschlepphaken fest. Dann knotete Nik es an einen halben

Meter langen, zu 40 cm. in die Wand geschlagenem Haken im Versteck. „So, geschafft!“, keuchte Tony. „Was, du oder die Arbeit?“ scherzte Dieter. „Beide!“ „Ich glaube es ist besser, wenn wir über Nacht hier bleiben.“ meinte Nik. „Ja, wir haben ja nichts wichtiges zu erledigen und Essen sowie Trinken haben wir hier noch genug.“ sagte Dieter während er sich umschaute. „Puh, wie wär’s wenn wir schlafen gehen?“ gähnte Nik. „Gute Idee, ich bin Todmüde. Aber zuerst mach ich das Regal wieder fest.“ antwortete Dieter.

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Filed under Der geheimnisvolle Maharadscha, Fortsetzungsgeschichten

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