Der geheimnisvolle Maharadscha Seltsame Fortsetzung Teil 2

Am Morgen stand Nik auf und kochte sich eine Tasse Kaffee. Diese machte ihn wieder fit, da er die ganze Nacht kaum geschlafen hatte. Tony, Dieter und Cava schliefen noch als er am Tisch saß und etwas nachdachte. Er holte die Karte aus dem Regal und breitete sie vor sich auf dem Tisch aus. Er suchte die Straße mit dem Meschuckse Haus und überlegte noch ein wenig, wer „Kokain“ sein könnte, und vorallem, mit wem er zusammenarbeiten könnte. Da die Nachricht an einen zweiten gerichtet war, musste „Kokain“ also einen Partner haben. Dieser Meschuckse war schon vor 2 Jahren gestorben und hatte keine Erben und Nachfahren. Es könnte auch sein, sinnierte Nik, dass jemand das Mäppchen mit der Mappe zusammen einfach in Eile dort versteckt hatte und es später wieder abholen wollte.

 

Nik dachte weiter nach und plötzlich fiel ihm ein, dass Ankutmar in Ihrem Beisein, etwas von der Lezitan Akte gesagt hatte, als er sie das erste mal im Pegassa eingesperrt hatte. Über Lezitan wußte Nik, dass er einmal großes Aufsehen erregte, als er in Verdacht geriet, Drogen zu besitzen. Der Verdacht wurde aber widerlegt und der Paparatzi eine hohe Geldstrafe zahlen musste, wegen Anschuldigung zu Drogenbesitz.

 

Tony, Dieter und Cava schliefen immer noch. Nik schaute auf die Uhr. Es war erst 7:00 Uhr. Er legte sich wieder ins Bett und schlief tatsächlich noch einmal ein, was er selber nicht glaubte, als ihn Dieter eine dreiviertel Stunde später leise weckte. Cava war auch schon wach. Nur Tony schlief noch. Cava hatte inzwischen Kaffe gekocht und diesen in 3 Tassen gegossen. „Morgen!“, begrüßte er Nik. „Morgen. Ich war vorhin schon wach und habe schon Kaffe getrunken. Ich muss wohl noch einmal eingenickt sein.“ „Scheint so.“, entgegnete Dieter, der seinen Kaffee langsam schlürfte. „Tony schläft wohl immer noch!“, sagte Nik. „Ach,“ meinte Cava, „der schläft doch eh immer bis Mittag.“ „Ein wahres Wort!“, schlürfte Dieter. „Was machen wir denn heute?“, frage Dieter. „Wie gesagt,“ gähnte Cava, „Ich will sehen, dass ich „Archibald“ finden kann.“ „Und dein erste Anlauf?“, fragte Nik. „Vielleicht seine alte Adresse. Mal sehen.“

 

Nach einer weile wurde auch Tony wach. „Morgen.“, raunte er. „Morgen!“, gähnte Dieter. „Auch schon wach?“ „Yo. Ich hab vielleicht einen blöden Traum gehabt!“ „Erzähl mal!“, meinte Cava. „Wir vier waren auf einem Schiff und lachten uns über einen Witz von Nik halb krank. Plötzlich fiel Dieter über die Reling, als er einige Fische beobachtete. Wir rannten nach unten um ihn aus dem Wasser zu ihnen und stolperten dabei selbst ins Wasser. Und dabei wurde ich selbst wach.“ Wirklich Doof!“, gähnte Dieter.

 

Später, als sie sich umgezogen hatten, brach Cava auf und wollte sich auf die Suche nach ihrem Freund Archibald machen. „Ich geh dann mal. Brauchen wir noch etwas, dann gehe ich einkaufen.“ Nein, ich denke nicht.“, entgegnete Nik. Cava schaute durch das Periskop und öffnete die Luke. Er setzte sich in den Jeep und fuhr los.

 

Nik, Tony und Dieter räumten das Geschirr weg und setzten sich an den Tisch. Nik hatte zuvor das Petroleum in der Lampe aufgefüllt, sodass sie wieder Licht hatten. Tony schaltete das Radio ein und setzte sich wieder. In den Nachrichten kam gerade eine Meldung, dass die Bombe im Palast in Old Delhi entschärft worden sei. „Gott sei dank!“, seufzte Nik. „Wer weiss, was die hätte noch alles anrichten können.“ „Tja,“ gähnte Tony, „Eins ist gewiss, wenn sie den finden, der muss viel bezahlen, sehr viel!“

 

Nach einer dreiviertel Stunde kam Cava zurück und klopfte mit dem Fuß auf die Luke. Nik schaute durch das Periskop und sah Cavas Schuhe und noch ein außergewöhnlich schickes Paar andere. Er öffnete die Luke und sah Archibald. „Hey! Das ist ja eine Überraschung!“, sagte er. „Komm laß dich drücken! Das ist ja schon eine Ewigkeit her, seit wir uns das letzte mal gesehen haben.“ Archibald kam, wie immer mir einer Priese Paan im Mund die Leiter herunter und begrüßte die zwei anderen. Seine Zähne waren Purpur Rot gefärbt. „Mann, das ist wirklich schon eine halbe Ewigkeit her, seit wir uns zum letzten mal sahen.“ Er setzte sich auf Niks Bett und fing ohne Umschweifungen das Gespräch an. „Cava sagte mir, dass ihr Probleme Mit Ankutmar habt.“ „Ja.“, entgegnete Nik. „Aber dazu später. Wie geht’s dir denn? Was macht die Uni?“ „Mh, die gibt’s noch ich hab vor noch nicht allzu langer Zeit vier Leute in der Uni Bibliothek gesehen, die sahen euch ziemlich ähnlich“ „Wann?“, fragte Dieter. „Letzte Woche.“ „Mensch, das waren wir!“, überfiel ihn Tony. „Wirklich, was wolltet Ihr denn dort?“ „Wir suchten Infos über Ankutmar.“ Redete sich Nik ein. „So , so!“ Archibald, dessen eigentlicher Name ………… lautet, spuckte den Rest Paan in einen Kübel mit Müll und setzte sich wieder. „Also,“ begann er das Gespräch seinerseits, „wenn ich an eurer Stelle wäre, würde ich ziemlich schnell hier abhauen.“ „Gute Idee!“, sprach Tony. „Aber unsere Flugtickets gelten erst in 2 Wochen. Und für einen jetzigen Rückflug haben wir kein Geld.“ „Verzwickt!“ „Tja, aber was wollen wir machen?“, lästerte Dieter. „Verstecken!“; antwortete Archibald. „Was glaubst du denn, was wir hier machen?“, lachte Nik höhnisch.

 

 

 

 

Nach einer Weile stand Nik auf und nahm eine Dose Mais und Bohnen aus dem Regal und stellte sie auf den Herd. Er öffnete sie und kippte sie in die große Dose. Dann entfachte er das Gas mit Hilfe eines Streichholzes und stellte die Dose darauf. „In 10 Minuten können wir essen.“, rief er den anderen zu. Dieter nahm die Essnäpfe von den Haken und stellte sie auf den Tisch. Die vier Freunde setzten sich und schöpften sich in ihre Essnäpfe. Tony holte die Löffel und Cava eine Flasche Wasser. Er stellte sie auf den Tisch und goß in die Becher. Sie ließen es sich schmecken und langten alle kräftig zu.

 

Nach dem Essen arbeiteten sie ihren Schlachtplan aus, um ein erneutes zusammentreffen mit Ankutmar zu vermeiden. Sie erzählten noch ein wenig über Gott und die Welt.

 

Etwas später machte sich Cava auf den Weg, Dieters Tagebuch und andere Utensilien aus Ihrem Hotelzimmer zu holen.

Nach einer halben Stunde kam er zurück und klopfte an die Luke. Dieter schaute durch das Periskop und öffnete. Cava stieg herab und gab den drei Freunden die gewünschten Sachen.

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