Buchrezension Nr. 3 Frank Dabrock „Schlaraffenland“

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Titel: Schlaraffenland

Autor: Frank Dabrock

Frank Dabrock - Schlaraffenland

Allgemeines zum Autor

Frank Dabrock hat als Übersetzer Autoren wie Paul Cleave, Christopher Cook, Duane Louis oder Joe R. Lansdale ins Deutsche übertragen. Mehr konnte Ich leider nicht finden.

Allgemeines zum Buch

Es soll die geilste Party werden, ein Mega Trip durch die prallgefüllten Regale im grössten Einkaufszentrum der Republik. Aber Sie feiern nicht alleine: Die Sheriffs, die eigentlich die vorweihnachtlichen Einnahmen bewachen sollen spielen ein falschen Spiel – und die Kids kommen Ihnen gerade recht. Aus dem Speil inmitten der bunten Glitzerwelt entwickelt sich eine Gratwanderung zwischen Freundschaft und Hass, Liebe und Macht, die zu einem Kampf um Leben und Tod eskaliert.

Verfilmt 1999 mit Heiner Lauterbach, Franka Potente, Daniel Brühl, Tom Schilling und Tobias Schenke.

Inhaltsangabe

Jugendliche lassen sich am Wochenende in einem Einkaufszentrum einschliessen weil sie hören dass die Alarmanlage defekt ist. Eigentlich will man nur ein wenig Spass haben, nichts klauen.

Die Sache wird prekär als man bemerkt dass die Wachleute die das Objekt sichern sollen es auf die vorweihnachtliche Kasse abgesehen haben.

Man sprengt den Tresor mit Chemiebaukästen aus der Kinderspielzeugabteilung und will sich an den Millionen bereichern. Leider geraten Kinder und Sicherheitspersonal immer wieder aneinender und erschiessen sich gegenseiteig bis kaum noch jemand übrig ist.

Was Ich von dem Buch halte

Selten habe Ich solch einen an den Haaren herbeigezogenen Blödsinn gelesen wie hier.

Man hat versucht aus einem Filmdrehbuch einen Roman zu basteln der aufgrund der Schweirigkeiten die sich daraus ergeben sehr Dialoglastig ist und kaum Handlungen beschreibt.

Der Autor reiht eine Sittuationsbeschreibung an die andere so dass man mit der Zeit meint einen Hörfilm für Blinde zu lesen.

Auch schafft man es nicht die Handlungsstränge welche parallel verlaufen klar von einander zu trennen. In einem Absatz werden mehrere handelnde Personen an unterschiedlichen Handlungsorten beschrieben die in dieser Sittuation garnichts miteinander zu tun haben.

Die Charaktere sind auf beiden Seiten sehr einheitlich gezeichnet, ein Unterschied ist nicht einmal durch verschiedene Geschlechter zu erkennen.

Anscheinend zieht sich die Handlung von Samstagabend bis Montagmorgen was aber auch nicht herauszulesen ist. Bei der Geschichte kam es mir vor als würde der Autor nur nächtliche Szenen beschreiben.

Dies scheint das erste Buch zu sein bei dem Ich mir wünsche vor dem lesen die Verfilmung gesehen zu haben, vielleicht würde das einiges erklären was man aus den Wörtern Inhaltlich nicht herauslesen kann.

Fazit

Alles in allem ist das ganze ein mehr schlecht als recht zusammengezimmertes (Erstlings?)-Werk bei der man versucht hat nach einem Film-(Drehbuch) einen Roman zu konstruieren der sich stark an die Verfilmung und deren anscheinende Handlungslücken zu orientieren scheint.

Das ganze liest sich wie der Verschriftstellerung von Stirb langsam durch einen eher mittelmässigen Schreiberling dessen Name mir absolut nichts sagt und der laut Google bisher nur als Übersetzer ebensolcher namenloser ausländischer Autoren in Erscheinung getreten ist.

Prädikat: Finger Weg!

Wertung

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