Buchrezension Nr. 2 James Patterson „Der 1. Mord“

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Titel: Der 1. Mord

Autor: James Patterson

James Patterson - der erste Mord

Allgemeines zum Autor

James Patterson wuchs im US-Staat New York auf und studierte Englische Literatur an der Vanderbilt University in Nashville. 1971 begann er als Werbetexter bei der internationalen Werbeagentur J. Walter Thompson und wurde innerhalb kurzer Zeit Leiter der Werbeabteilung. Nebenher begann er mit dem Schreiben von Kriminalromanen und 1976 erschien, nach anfänglichen Schwierigkeiten, einen Verlag zu finden, sein erster Roman Die Toten aber wissen gar nichts. Nach mehreren Einzelromanen begann er 1992 seine Erfolgsserie um Alex Cross, einen Washingtoner Polizeipsychologen. Seit 1996 widmet er sich verstärkt dem Schreiben und 2001 folgte die Serie mit Lindsay Boxer, Inspektorin in San Francisco. Seit 2006 schreibt er, basierend auf Motiven aus seinem früheren Roman Der Tag, an dem der Wind dich trägt, an der Serie „Maximum Ride“.

James Patterson zählt mittlerweile zu den internationalen Bestsellerautoren. Seine Bücher wurden über 100 Millionen Mal verkauft und in 40 Sprachen übersetzt. Der SPIEGEL bezeichnet ihn als den „erfolgreichsten Schriftsteller der Welt“ und hebt hervor, dass Patterson im Jahr 2010 „mehr Bücher als Dan Brown, John Grisham, Tom Clancy und Stephen King zusammen“ verkauft hat. Die ersten beiden Alex-Cross-Romane wurden verfilmt: 1997 entstand … denn zum Küssen sind sie da, gefolgt von und Im Netz der Spinne aus dem Jahr 2001. In beiden Filmen spielt Morgan Freeman die Rolle des Alex Cross. Der 2012 gedrehte Film Alex Cross basiert auf dem zwölften Band Blood und in der titelgebenden Hauptrolle ist Tyler Perry zu sehen.

Der erste Roman um Lindsay Boxer (Der 1. Mord) wurde für den US-Fernsehsender NBC unter dem Titel First To Die mit Pam Grier und Sean Young verfilmt.

Patterson schreibt seine Romane mit der Hilfe von aktuell sieben Co-Autoren. Dabei verfasst er selbst einen Romanentwurf, der dann von anderen fortentwickelt wird. Bis zur Fertigstellung eines Romans werden in etwa neun Entwürfe benötigt und es vergeht durchschnittlich ein Jahr.

James Patterson lebt mit seiner Frau Susan und seinem Sohn Jack in Palm Beach, Florida.

 

Allgemeines zum Buch

Ein grausamer Doppelmord erschüttert San Francisco: Ein Fall für Inspector Lindsay Boxer, den einzigen weiblichen Detective bei der Mordkommission, und den „Club der Ermittlerinnen“. Obwohl die Reporterin Cindy Thomas, die Pathologin Claire Washburn, die Staatsanwältin Jill Bernhardt und Lindsay Boxer dabei gegen alle professionellen regeln verstossen: Sie müssen untereinander mit offenen Karten spielen – denn Sie suchen einen Mörder, der Geschmack am töten gefunden hat…

Inhaltsangabe

Der grausame Mord an einem Brautpaar in San Francisco ruft die Ermittlerin Lindsay Boxer auf den Plan. Der Mann wurde im Hotelzimmer direkt an der Tür getötet, die Frau auf dem Bett. Auf Anhieb ist kein Motiv zu erkennen und auch die Beweise erweisen sich immer wieder als Wiedersprüchlich.

Nach und nach kommen die Ermittlerinnen aus den Bereichen Staatsanwaltschaft, Rechtsmedizin und Zeitungswesen zusammen und bilden den Clib der Ermittlerinnen die sich zum Ziel gesetzt haben den Fall so schnell wie möglich zu lösen, doch dann folgen weitere Brautpaarmorde.

Eine Spur bei der verschiedene Fäden zusammenlaufen ist das Kaufhaus Saks in New York, doch es dauert lange bis die Ermittlerinnen die Spuren korrekt deuten können.

Die Tatsache dass bei der Protagonistin des Buches der Ermittlerin Lindsay Boxer, die aus der Ich Perspektive erzählt, dann auch noch eine im schlimmsten Fall tödliche Krankheit diagnostiziert wird beschleunigt den Ermittlungsdruck.

Nach und nach kommt man einem Konstrukt um den Krimiautor Nicholas Jenks auf die Schliche und kann die Knoten immer weiter entwirren bis alles einen Sinn ergibt der schlüssig scheint, doch dieser bestreitet die Morde.

Schliesslich wird nach zähen Ermittlungen aufgedeckt dass die Frau von Nicholas Jenks die Morde begangen hat und sich somit an den Geliebten Ihres Mannes zu rächen.

Als der Fall aufgeklärt scheint werden in vier Seiten des Epilogs die Tatsachen noch einmal um 180 Grad gedreht und alles endet so, wie man es niemals hätte vorhersehen können.

Spannung bis zum allerletzten Satzzeichen!

Was Ich von dem Buch halte

Der Schreibstil ist typisch amerikanischer Krimi. Handfeste Literatur ohne grosses Nachdenken. Es bleibt auf der ganzen Länge Spannend wenn auch etwas verwirrend.

Der Schluss ist gut gemacht nur das Ende finde Ich etwas seltsam und überraschend.

Fazit

Ein recht ordentliches Buch für zwischendurch wenn man mal abschalten will, typisch amerikanischer Krimi Stil eben.

Wertung

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