Buchrezension Nr. 18 Mitch Albom „Dienstags bei Morrie“

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Titel: Dienstags bei Morrie

Autor: Mitch Albom

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Allgemeines zum Autor

Mitchell „Mitch“ David Albom (* 23. Mai 1958 in Trenton, New Jersey, USA) ist ein US-amerikanischer Autor, Sportjournalist für die Detroit Free Press, Radiomoderator und Fernsehkommentator.

Albom schrieb den in Amerika sehr erfolgreichen Roman Dienstags bei Morrie(1998). Das Buch verkaufte sich außergewöhnlich gut, nachdem es von Oprah Winfrey in Oprah’s Book Club vorgestellt worden war. Die Fernsehverfilmung mitHank Azaria und Jack Lemmon war der meistgesehene Fernsehfilm 1999 in den USA und erhielt vier Emmies. Sein Roman Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen (2005) war ebenfalls ein New York Times-Bestseller, den die Kritiker allerdings als zu sentimental verrissen haben. Auch dieser Roman wurde für das US-Fernsehen verfilmt mit Jon Voight, Ellen Burstyn, Michael Imperioli und Jeff Daniels. Weitere Romane sind Nur einen Tag noch (2006) und Ein Tag mit dir (2008).

Nach seinen Erfahrungen mit Morrie Schwartz startete er eine Hilfsorganisation mit dem Namen „A Time to Help“. Jeden Monat führt die Gruppe ein Projekt durch, welches der Detroiter Bevölkerung hilft. Es wurden bisher Hilfsprojekte für Obdachlosenunterkünfte, Suppenküchen, Altenheime und Waisenheime durchgeführt. Albom und sein Radiokomoderator Ken Brown führen die Projekte an und versuchen, A Time to Help als Katalysator für mehr freiwilliges Engagement zu nutzen.

Mitch Albom tritt regelmäßig in den Fernsehsendungen Sports Reporters und SportsCenter von ESPN auf. Seine Radioshow wird von WJR in Detroit ausgestrahlt. Albom ist Mitglied einer Rockband mit dem Namen The Rock Bottom Remainders. Alle Mitglieder der Band sind Schriftsteller. Er hat an der Brandeis University und der Columbia University studiert. Bevor er Journalist wurde, war er als Amateurboxer, Nachtclubsänger und Pianist tätig.

2011 wurde er mit der Ehrendoktorwürde der Michigan State University ausgezeichnet.

 

Nicht direkt genannt aber natürlich wesentlich am Buch beteiligt ist auch Morrie Schwartz.

Morris S. Schwartz (* 20. Dezember 1916 in New York City; † 4. November 1995 in Newton, Massachusetts) war ein US-amerikanischer Soziologe. Er erlangte postum größere Berühmtheit durch seine Rolle im Buch Dienstags bei Morrie (1998).

Schwartz wuchs in einem jüdischen Viertel in New York City auf. Seinen Bachelor erhielt er nach seinem Studium am City College in New York. Seinen Master absolvierte er 1946 und seinen Ph.D. 1951 an der University of Chicago. Er schrieb drei Bücher über psychische Störungen in den 1950er und 60er Jahren. Zusätzlich unterrichtete er an der soziologischen Fakultät der Brandeis University. Unter seinen Studenten war auch der zukünftige Sportjournalist Mitch Albom. Schwartz unterrichtete über seinen 70. Geburtstag hinaus, bis es ihm durch seine Amyotrophe Lateralsklerose unmöglich wurde.

Nachdem er Schwartz in der Fernsehsendung Nightline gesehen hatte, wo er über seine Krankheit berichtete, suchte Albom seinen ehemaligen Mentor auf. Gemeinsam verfassten sie 1995 während der letzten Tage von Schwartz das BuchDienstags bei Morrie. Es wurde 1997 in den USA veröffentlicht und wurde mehr als sechs Jahre auf der Bestsellerliste vonUSA Today geführt. In der Fernsehverfilmung 1999 wurde Morrie Schwartz von Jack Lemmon gespielt.

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Allgemeines zum Buch

Dienstags bei Morrie ist der Titel eines Buches von Mitch Albom aus dem Jahre 1997; die deutsche Übersetzung von Angelika Bardeleben erschien 1998. Das Buch wurde 1999 als Vorlage für die gleichnamige Verfilmung mit Hank Azaria und Jack Lemmon verwendet.

Das Buch basiert auf der wahren Geschichte des an amyotropher Lateralsklerose erkrankten Soziologieprofessors Morrie Schwartz und seiner Beziehung zu seinem Studenten Mitch Albom. Sowohl das Buch als auch der Film zeigen die Lektionen des Lebens, die Albom von seinem sterbenden Professor lernt.

Mitch Albom ist ein erfolgreicher Sportjournalist und hat seine Collegejahre weit hinter sich gelassen, als er ein Fernsehinterview seines ehemaligen Soziologieprofessors und Mentors Morrie Schwartz sieht. Er erfährt dabei, dass Morrie an der tödlichen Krankheit ALS erkrankt ist. Als er erkennt, dass sein alter Freund nicht mehr lange zu leben hat, beschließt er, ihn zu besuchen. Er reist jeden Dienstag von Detroit nach Newton (Massachusetts), bis Schwartz stirbt. Bei jedem Treffen lernt er Schwartz‘ einfache Lektionen für ein glückliches Leben, welche er für das Buch dokumentiert.

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Inhaltsangabe

Frühling 1979. Nach der Abschlussfeier an der Uni verspricht der Student Mitch Albom seinem Professor Morrie Schwartz mit Ihm in Verbindung zu bleiben.

Mitch spielt Klavier und will ein berühmter Musiker werden. Doch das genze will nicht so recht klappen. Ein Misserfolg kommt nach dem anderen.

Er gibt die Musik auf, studiert Journalismus und wird ein erfolgreicher Sportjournalist.

Seinen alten Mentor Morrie Schwartz hat er längst vergessen.

Als er eines Abends 1995 durch das Fernsehprogramm schaltet stößt er auf ein Interview das Ted Koppler in der Sendung „Nightline“ mit Schwartz führt. So erfährt er vom Schicksal seines alten Professors, an dessen Freude am Tanzen er sich gerne erinnert.

Der Professor leidet an ALS, einer Krankheit bei der unaufhaltsam Nervenzellen im Gehirn und im Rückenmark absterben. Dies führt dazu dass sich nach und nach die Muskeln nicht mehr steuern lassen. Die Lähmung der Atemmuskulatur ist das Endstadium vor dem Tod. In der Regel sterben die Patienten vier Jahre nach dem Ausbrechen der Krankheit.

Morrie und seiner Frau Charlotte mit der er 44 Jahre verheiratet ist stehen schwere Zeiten bevor.

Im Alter von 36 Jahren nimmt Albom wieder Kontakt zu seinem Professor auf. Von nun an fliegt er jeden Dienstag 700 Meiln weit von Detroit nach West Newton, einem Vorort von Boston um Morrie zu sehen.

In den kommenden vierzehn Wochen sieht er nicht nur wie Morrie Woche für woche ein stückechen mehr dahinscheidet, sondern lernt in seinen Gesprächen mit Ihm auch viel über sien Leben und sich selbst.

Morrie wird immer mehr Abhängig von fremder Hilfe, vorallem von seiner Frau.

Doch er lernt damit umzugehen und beginnt es ein Stück weit zu genießen  sich wie ein Säugling umsorgt zu fühlen.

Das führt Ihm vor Augen dass es im Leben vorallem auf das zwischenmenschliche ankommt. Die Ehe, die Familie, Freunde. Es ist Entscheidend dass man dazu bereit ist einem anderen Menschen Zuwendung zu geben, Ihm zuzuhören, sich un sie zu kümmern und sie zu lieben.

Zwei Tage nach dem letzten Besuch fällt Morrie ins Koma und stirbt Samstags im Beisein seiner Frau und der gemeinsamen Kinder Rob und Job.

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Was Ich von dem Buch halte

Dieses Buch ist mit das großartigste was Ich je gelesen habe. Einfühlsam und mitfühlend schildert der Autor die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten Morrie Schwartz und Mitch Albom, dem Autor dieses Buches und seinem Professor.

Man kann sehen wie die Krankheit immer mehr Raum im Körper von Schwartz einnimmt und der Geist sich wie ein Gefangener seiner selbst fühlen muss. Kleine Höhen und Tiefen bestimmen die wenigen Wochen bis zum Tod des Professors.

Exzellent scharf gezeichnete Charaktere, auch in den Nebenrollen machen dieses Buch überaus lesenswert.

Nicht überaus kitschig sondern mit dem notwendigen Respekt vor der Krankheit und dem Kranken beschreibt der Autor den langsamen Verfall eines Menschen der an einer schrecklichen Krankheit leidet.

Dieses Buch war für den Autor übrigens auch der Anlass eine Hilfsorganisation mit dem Namen „A Time to Help“ zu gründen. Jeden Monat führt die Gruppe ein Projekt durch, welches der Detroiter Bevölkerung hilft. Es wurden bisher Hilfsprojekte für Obdachlosenunterkünfte, Suppenküchen, Altenheime und Waisenheime durchgeführt. Albom und sein Radiokomoderator Ken Brown führen die Projekte an und versuchen, A Time to Help als Katalysator für mehr freiwilliges Engagement zu nutzen.

Fazit

Absolut Empfehlenswert!

Mit viel Mitgefühl verfasstes Buch das Ich jedem einmal zum lesen empfehlen würde.

Wertung

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