Freaky Friday Part 9

Sittenwidrigkeit

von Erebos

Heute ist wieder einer von diesen Tagen im Februar, die eigentlich viel zu warm sind. Es ist schon nach acht am Abend, aber hier draußen sind es gut und gerne 5 Grad Plus. Fast schon schwitze ich unter dem dicken Mantel und der Polizeiuniform. Der Himmel ist wolkenfrei, trotzdem sieht man kaum einen Stern blinzeln, dafür ist das Umgebungslicht hier in Dresden einfach zu hell. Ich biege gerade in die Alaunstraße ein und befinde mich somit in dem Kneipenviertel der Stadt. Ein Mann im gelben Kasten kommt mir entgegen, ich glaube er will diesen albernen Schwamm darstellen, den die Kinder gerne bei Super-RTL sehen. Dann überholt mich eine äußerst knapp bekleidete junge Frau. Sie trägt einen schwarzen Minirock mit Gürtel, dazu Netzstrümpfe und Lederstiefel, desweiteren ein einfaches, aber weit ausgeschnittenes Top – auch in schwarz. Der Einsatz von Make-Up ist nicht zu übersehen. Doch da ist noch ein Detail. An ihrem Gürtel hängt eine Reitgerte, die das Möchtegern-Domina-Outfit komplettiert. Das grenzt schon beinahe an Sittenwidrigkeit so herum zu laufen. Ich beschließe ihr zu folgen – wer weiß was sie anstellen wird. Irgendwann sind wir bei einem kleinen Schuppen angekommen. Es ist Katy’s Garage – hier werden oft Indie oder elektronische Musik gespielt und zumeist ist der Laden von Studenten bevölkert. Freundlich werde ich von dem Türsteher begrüßt. Man kennt sich. Nachdem ich meinen Mantel abgelegt habe, gehe ich einmal links um die Ecke, öffne eine Stahltür und betrete sodann den eigentlichen Club. Es ist schon gut gefüllt, allerlei Gestalten wandeln umher, denn zu Fasching ist hier immer viel los. An der Bar sitzt meine Verdächtige. Gemächlich schlendere ich an die Theke und nehme den freien Hocker neben ihr ein, wo ich sogleich ein Radeberger vom Fass bestelle. Radeberger ist keineswegs meine Lieblingssorte, aber wenn ich schon mal weggehe, dann muss es immer Fassbier sein – und davon gibt’s hier nur diese eine Sorte. „Sie laufen ziemlich gewagt herum, für meinen Geschmack etwas zu gewagt“, eröffne ich das Gespräch, wobei ich meinen Kopf leicht zu ihr drehe. Normalerweise duzt sich hier jeder, so dass die Frau neben mir durch den förmlichen Ausdruck, den das kleine Wörtchen „sie“ unweigerlich mit sich bringt, leicht verunsichert wirkt. Doch schnell kommt sie darauf, dass ich einfach nur meine Rolle spiele, und sie beginnt mitzuspielen. „Aber, Herr Wachtmeister, wir sind doch hier um uns zu amüsieren und sitzen nicht im Gottesdienst.“ „Da sollten sie vielleicht mal hingehen. So wie sie aussehen, könnte ihnen eine kleine Moral-Predigt nicht schaden. Zu meinem weiteren Bekanntenkreis, kann ich einen Pfarrer zählen, der hat einmal während einer Predikt…“ Und dann beginne ich ihr eine Geschichte zu erzählen, in deren Verlauf sie immer wieder lachen muss. Das ist zwar alles erfunden, aber Hauptsache sie amüsiert sich. Irgendwann fangen wir an über Gewohnheiten und Hobbys zu reden, während wir die ganze Zeit in unseren Rollen bleiben. Ich stichele sie ein paar Mal wegen ihres Outfits und schließlich droht sie mir spielerisch mit der Reitgerte. „Das ist Widerstand gegen die Staatsgewalt, junges Fräulein, ich glaube sie sind gerade zu weit gegangen.“Ich hole ein Paar Handschellen hervor, die an meinem Gürtel hingen und noch ehe sie sich versah, macht es zweimal Klick und ihre Hände sind gefesselt. „Hey, machen sie mich los. Ich hab doch noch überhaupt nichts gemacht.“ Sie zog einen Schmollmund. „Es ist zu ihrer eigenen Sicherheit. So können sie nicht ihre Gerte als Waffe gebrauchen, und somit muss ich sie auch nicht ins Gefängnis stecken.“ „Och menno… Aber, dann müssen sie mir jetzt meine Drinks bestellen, weil ich ja so nicht mehr bezahlen kann.“ „Nur einen, sonst würde es heißen, dass ich sie abfülle.“ Nun ja, es werden dann doch zwei oder drei, wir haben Spaß, unterhalten uns prächtig, irgendwann haben wir dann von den Barhockern zu einer gemütlicheren Sitzecke gewechselt, wo graue, sesselähnliche Stücke mit hoher Rückenlehne zu einer Art Couch arrangiert worden sind. Die Uhr zeigt schon längst Mitternacht, als sie sagt: „So langsam könnten sie mich wieder los machen.“ „Nun es scheint so, als würde tatsächliche keine Gefahr mehr von ihnen ausgehen.“ Ich krame in meinen Taschen nach den Schlüssel, doch als ich ihr auch nach einer Weile noch immer keinen metallisch glänzenden Gegenstand vorzeige, wird sie ungeduldig. „Sagen sie nicht, dass sie ihn vergessen haben.“ „Es scheint so. Dann müssen sie wohl mit auf die Wache, sie ist ganz in der Nähe.“ Beide wissen wir natürlich, dass meine Wohnung gemeint ist, doch dank Alkohol spielt sie immernoch bereitwillig mit, nüchtern wäre sie vielleicht etwas zorniger geworden. Ich helfe ihr vom Sessel auf und hole meinen Mantel an der Garderobe, den ich ihr sogleich umhänge – nicht ohne nocheinmal zu sticheln, dass ich sie in diesem Kostüm nicht herumlaufen lassen kann. Ein knapper Kilometer ist zu laufen. Unseren Weg kreuzen immer wieder Betrunkene. Bald biegen wir in eine ruhige Seitenstraße ein. „Wir sind da.“ Schnell ist die Tür aufgeschlossen. In meiner Wohnung angekommen bitte ich meine Gefangene auf meiner Ledercouch Platz zu nehmen und setze mich neben ihr. Der Moment passt und wir küssen einfach ohne große Vorrede – dafür lang und zärtlich. Als wir uns voneinander lösen, klirrt sie leicht mit ihren Handschellen. „Nimmst du mir jetzt bitte die Dinger ab?“ Das Flehen in ihrer Stimme ist nicht zu überhören. „Duzt man denn einfach so einen Polizeibeamten? – sie schüttelt den Kopf wie ein kleines Mädchen – „Dafür hast du dir eine kleine Bestrafung verdient.“ Von ihr kommt keine Widerrede, wahrscheinlich beschäftigt sich ihr Köpfchen gerade damit, was ich mir für eine Bestrafung ausgedacht habe. Die Handschellen jedenfalls schließe ich zunächst mit dem Reserveschlüssel, der auf meinem Schreibtisch liegt, auf. „Zieh dich aus!“ „Was? Aber wieso?“ „Du stellst zu viele Fragen. Das könnte deine Bestrafung noch verschlimmern.“Schließlich steht sie doch auf und zieht ganz langsam ihr Top über den Kopf, streift dann den Minirock ab und zieht die Stiefel aus. „Weiter…“ Unter ihrem BH zeichnen sich bereits deutlich ihre Brustwarzen ab, anscheinend sind sie schon hart wie Kieselsteine. Wunderbar, das Spiel gefällt ihr. Kurze Zeit später liegt auch ihre Unterwäsche auf dem Boden. „Bring mir deine Reitgerte, die am Gürtel hing.“ Jetzt ahnt sie, was ich mit ihr vor habe, sie ist aufgeregt, ohne Zweifel, aber auch erregt. Ihr gefällt es, dass ich sie herumkommandiere, dass ich sie führe. Brav folgt sie meinem Befehl. Die Gerte hat keine Klatsche am Ende und liegt hervorragend in der Hand. Ich lasse das Schlaginstrument probehalber durch die Luft sausen – ein herrliches Surren. Sie zuckt nur zusammen. „Umdrehen und Hände hinter dem Kopf, die Beine spreizen!“ Sie muss denken ‚jetzt ist es gleich so weit‘. Man kann sehen wie sich ihr Rücken und Po anspannen. Ohne Vorwarnung setzt es dann auch den ersten Hieb auf ihr Hinterteil. Ein sehr zaghaftes „Au“ verlässt ihre Lippen. Noch habe ich nur wenig Kraft in den Schlag gelegt. Es folgen allmählich härtere Schläge, die wunderschöne, rote Striemen hinterlassen. Sie fängt an sich auf die Lippen zu beißen um nicht aufzuschreien, aber lange hält sie das nicht durch und schreit alsbald jedes mal auf, wenn sie die Gerte trifft. Bevor ihr die ersten Tränen kommen, höre ich auf. „Du darfst dich für deine Strafe bedanken.“ „Ich, ich,..“ „Stottere doch nicht so!“ „Ich danke ihnen für meine Bestrafung.“ „Ja, so ist es fein.“ Ich trete nah an sie heran und schaue ihr in die Augen, während ich ganz ungeniert zwischen ihre Beine fasse. Ihr Gesichtsausdruck ist unbezahlbar. „Du bist feucht. Die kleine Bestrafung hat dich noch geiler gemacht.“ – sie nickt kurz. Dann schnappe ich sie mir und trage sie über die Schulter ins Schlafzimmer. Sie landet auf dem Rücken in meinem gemütlichen Bett und ich entledige mich meinen Sachen. Doch ein bisschen will ich sie noch anheizen. Ich konzentriere mich zunächst auf ihre beiden Brustwarzen. Nach einem leichten Zwirbeln kneife ich sie und verdrehe sie langsam, aber schmerzvoll. Sie schließt die Augen und stöhnt leicht auf, dabei verkrallt sie ihre Hände in meinen Rücken. Ich lasse ihre Nippel in Ruhe, massiere jetzt sanft ihre Brüste. Nach einer Weile setze ich die qualvolle Tortur der Brustwarzen fort. Irgendwann wandern meine Hände weiter nach unten, über ihren Bauch, nur zu gerne kratze ich leicht mit meinen Fingernägeln über ihre weiche Haut, was bei ihr jedes Mal eine Gänsehaut hervorzaubert. Ich weiß wie sehr sie das alles mag, ihre Reaktionen sind eindeutig. Allmählich wird es Zeit mich ihrem Lustzentrum zuzuwenden. Ihre Schamlippen sind bereits deutlich geschwollen und mit ihrem glitzernden Lustsäften überzogen. Ein Finger, bald zwei wandern in ihre Spalte und mit dem Daumen reibe ich sanft über ihren Kitzler. „Soll ich dich von deiner Geilheit erlösen?“ „Ja.“„Bettle darum.“ „Ich flehe sie an, befriedigen sie mich, tun sie mit mir, was sie wollen, aber schenken sie mir einen Höhepunkt.“ Es gefällt mir, wenn sie sich durch ihr Betteln selbst erniedrigt. „Ich tue doch schon die ganze Zeit mit dir, was ich will. Aber ich will kein Unmensch sein.“ Noch intensiver setze ich die Stimulation fort. Ihr Stöhnen wird schneller, heftiger und dann hat sie den Gipfel ihrer Lust erreicht. Ihr schweißüberzogener Körper zuckt heftig, ihr Stöhnen wirkt animalisch, sie scheint wie in einer anderen Welt. Ich lasse ihr einen Moment um sich wieder zu beruhigen. Dann geht es weiter. Ich drehe sie auf den Bauch und ziehe ihr etwas an den Haaren. „So meine Kleine, jetzt werde ich dich so heftig nehmen, wie du es noch nie zuvor erlebt hast.“ Und das tue ich dann auch. Ich stoße sie hart und schnell ist sie wieder in Ekstase. Und sie kommt ein zweites Mal. Ich spüre, wie ihre Vagina kontrahiert und auch ich komme. Etwas erschöpft rolle ich mich zur Seite. Erstmal Durchatmen. Dann rutsche ich wieder an sie heran, presse sie an mich. Ich schlinge einen Arm um sie, mit dem anderen ziehe ich uns die Bettdecke über. Ich streichele sie noch ein wenig, bis wir einschlafen. Am nächsten Morgen scheint die Sonne durch die teils offene Jalousie. Ich gehe in die Küche, die ans Schlafzimmer grenzt, um uns schon mal Frühstück zu machen. Als ich eben alles auf ein Tablett stelle, um es ans Bett zu bringen, höre ich sie aufstehen. Ich stelle mich in den Türrahmen und beobachte die nackte Schönheit. Sie bemerkt mich nicht, da sie mir den Rücken zuwendet. Ich sehe, wie ihr Blick auf meine auf dem Boden liegende Uniformhose fällt. Sie hebt sie auf und schaut in den Taschen nach. Sie findet etwas. Es ist ein kleiner silbrig glänzender Schlüssel. „Soso, er hatte den anderen also die ganze Zeit dabei gehabt.“

— ENDE —

 

Quelle: http://derbdsmblog.files.wordpress.com

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