Quater life crisis

Ja, auch das solls geben. die sogenannte „Quaterlife Crisis“.

Manchmal, wenn Ich ein wenig Zeit zum nachdenken habe, kommt es mir vor als hätte Ich bisher so garnichts erreicht. Ich werde im Januar 26, wohne immer noch im Elternahus, gut, in einer eigenen Wohnung aber trozdem. Wenn Ich sehe was andere in meinem Alter bisher erreicht haben. Schulkameraden die man über Facebook oder so wieder gefunden hat. Mann o mann. Verheiratet, 2 Kinder, geschieden, ausgezogen ins Ausland und und und…

Ja, Ich denke, dass Ich im Januar meine Ausbildung mehr oder minder erfolgreich abschliessen kann und dann mit ein wenig Glück eine Arbeit und eine Wohnung finden werde. Mit ein wenig mehr Glück vielleicht auch endlich einmal einen Lebensabschnittspartner.

Ja, was soll man dazu noch sagen. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmeid wie man so schön sagt. Wenn Ich bedenke was Ich für Stationen hinter mir habe. 2004 die 10. Klasse beendet, danach kurzfristig Arbeitssuchend. Bewerbungen geschrieben für Landschaftsgärtner, da mir nichts besseres einfiel. Danach wurde Ich vom Arbeitsamt in eine Massnahme beim Jugenddorf in Kaiserslautern vermittelt. Dort absolvierte Ich diverse Praktika als Gärtner, Bäcker und Koch wobei Ich 2005 bei letzterem hängen blieb. Nach einer drei Monatigen AUsbildung in einem Hotel in der Nähe wurde Ich dort aufgrund von Arbeitsmangel in der Nachsaison entlassen. Einige Wochen später fand Ich eine neue Anstellung und konnte meine Ausbildung dort fortsetzten. Nach fast dre schrecklichen Jahren inn einem Saftladen hier bei uns in Kaiserslautern, ein Lokal an der Gartenschau das mittlerweile geschlossen hat, und einem mehrwöchigen Intermezzo bei einem Italiener hier in der Stadt, brach Ich meine Ausbildung endgültig ab. Danach machte Ich meine 9 Monate Zivildienst bei den Maltesern. Essen auf Rädern und Hausnotruf und viel viel rumgammeln dazwischen. Das waren die besten neun Monate. Autofahren und Chillen, meine beiden lieblingsbeschäftigungen. Danach war Ich wieder Arbeitssuchend und wurde an eine Zeitarbeitsfirma vermittelt. Dort war Ich als HiWi beschäftigt und arbeitete mal hier mal dort. Als Ich dort auch aufgrund des saisonellen Nachfragerückgangs Ende Dezember entlassen wurde war Ich über ein Jahr arbeitslos. Mitunter eine schöne Zeit. Lange schlafen, spät ins Bett gehen, die Zeit frei einteilen, auch mal schön. Gegen Ende wurde es dann aber immer schlimmer weil man auf einmal nicht mehr weiss was mal alles mit seiner Zeit anstellen soll. Ja, und dann seit Februar letzten Jahres die Umschulung zum Bürokaufmann. Ich hoffe das dies nun endlich mal Früchte trägt. Es würde Zeit werden.

Mein Plan steht dennoch fest: Ich werde nächstes Jahr ausziehen. Da komme was wolle. Entweder in eine Wohnung in Kaiserslautern oder gleich in eine andere Stadt. Mal sehen was kommt.

Ich hoffe dass nun in Punkto Ausbildung und weiterem Leben mehr glatt geht als bisher. Es würde Zeit werden…

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Filed under Erinnerungen, Gedanken

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