Filmrezension Nr. 9: Das Boot

Film Kopf Filmklappe

Titel: Das Boot

Regie: Wolfgang Petersen

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Allgemeines zum Film

Das Boot ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Lothar-Günther Buchheim unter der Regie von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1981. Der Film spielt im Zweiten Weltkrieg im November und Dezember des Jahres 1941 und schildert die Erlebnisse der Besatzung eines deutschen U-Boots auf Feindfahrt während des U-Boot-Kriegs der Atlantikschlacht.

Von dem Film gibt es drei Versionen: die ursprüngliche Kinoversion, eine mehrteilige Fernsehfassung von 1985 (welche hier besprochen wird) und den Director’s Cut von 1997. Spieldauer und filmischer Charakter der Versionen unterscheiden sich erheblich voneinander.

Das Boot war für den deutschen Film – auch nach heutigen Maßstäben – mit 32 Millionen DM eine sehr aufwendige und teure Produktion. Unter anderem wurde, neben mehreren anderen Modellen unterschiedlicher Größe, der gesamte Innenraum eines historischen deutschen U-Boots der Klasse VII detailgetreu nachgebaut. Der Film hatte großen internationalen Erfolg; er war für sechs Oscars, einen Golden Globe und einen BAFTA-Award nominiert, zudem gewann er zahlreiche deutsche Filmpreise. Er war einer der Grundsteine für den späteren Wechsel von Regisseur Petersen nach Hollywood, und auch für viele der Schauspieler bedeutete der Film einen Karriereschub bzw. den Durchbruch im Filmgeschäft.

Inhaltsangabe

Der Film spielt im Jahr 1941. Die deutschen U-Boote haben den Auftrag, im Nordatlantik Handelsschiffe zu versenken, die Großbritannien mit kriegswichtigen Gütern versorgen. Der Kampf wird immer härter, weil diese Schiffe immer effektiver von Zerstörern geschützt werden.

Nach einem zünftigen Gelage in einem französischen Bordell in La Rochelle muss U 96 in See stechen. Der Kommandant hat, wie auch die meisten seiner Offiziere, im Film keinen Namen, sondern er wird nur mit „Herr Kaleun“ (Kurzbezeichnung für Kapitänleutnant. In früheren Zeiten war in der Marine für den Kapitänleutnant auch die Alltagsanrede KaLeun gebräuchlich; siehe auch Das Boot (Buch) angesprochen. Für die Besatzung ist er schlicht „Der Alte“. Mit an Bord ist bei dieser Fahrt der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner, der schon bald seine romantischen Vorstellungen von einer Feindfahrt eines U-Bootes ablegen muss.

Zunächst gibt es keine Feindberührung und innerhalb der Besatzung kommt Langeweile auf. Leutnant Werner wird von den Mannschaftsdienstgraden nicht richtig ernst genommen. So fliegt ihm ein ölgetränkter Putzlappen ins Gesicht, als er die Besatzung beim Warten der Torpedos fotografiert.

Dann aber verändert sich die Situation. Ein Torpedoangriff auf einen einzelnen Zerstörer misslingt und U 96 wird auf dieser Feindfahrt zum ersten Mal mit Wasserbomben attackiert. Danach gerät das U-Boot in schwere Stürme. Immer wieder muss getaucht werden, weil das Boot über Wasser kaum Kurs halten kann. Eine genaue Standortbestimmung ist nicht möglich. So hält die Freude beim Kommandanten, hier draußen seinen alten Freund Kapitänleutnant Thomsen mit seinem Boot anzutreffen, nur kurz an. Diese Begegnung ist ein Zeichen dafür, dass bei den anderen U-Booten die Standorte ebenfalls nicht stimmen und somit große Lücken in der Überwachungskette entstehen.

Schließlich schafft es U 96, sich einem feindlichen Geleitzug zu nähern, zwei Schiffe zu versenken und eines in Brand zu schießen. Danach wird U 96 massiv mit Wasserbomben attackiert, kann aber beschädigt den feindlichen Schiffen entkommen. Nach dem Auftauchen Stunden später befindet sich noch ein brennender Tanker an der Wasseroberfläche. Der Kommandant lässt einen Torpedo abfeuern, um den Tanker zu versenken. Auf dem Schiff befinden sich wider Erwarten noch Seeleute, springen vom brennenden Schiff herunter, schreien verzweifelt um Hilfe und schwimmen auf U 96 zu. Der Kommandant erteilt den Befehl, die Maschinen rückwärts laufen zu lassen, und überlässt die Schiffbrüchigen ihrem Schicksal. Diese Szene hinterlässt Spuren bei allen, die sie von der Brücke aus verfolgt haben.

Nachdem der Kommandant entschieden hat, nach La Rochelle zurückzukehren, bekommt U 96 vom Befehlshaber der U-Boote (BdU) einen neuen Einsatzbefehl: Das Boot hat im spanischen Vigo seine Vorräte zu ergänzen und anschließend Kurs auf La Spezia im Mittelmeer zu nehmen, um die Nachschublinien des in Afrika operierenden Generals Rommel zu schützen. Dazu muss die Straße von Gibraltar durchfahren werden, was aufgrund der zahlreichen Schiffe der britischen Royal Navy, welche die Meerenge sichern, nahezu unmöglich ist und einem Himmelfahrtskommando gleichkommt. Da die Frau des Leitenden Ingenieurs schwer erkrankt ist, entscheidet der Kommandant, ihn vorher nach Hause zu schicken und Ersatz zu besorgen. Leutnant Werner soll in Vigo ebenfalls von Bord gehen und ihn begleiten, da zwei Mann leichter durch das neutrale Spanien kämen als einer. Die Entscheidung des Kommandanten ist auch ein Zeichen dafür, dass er kaum eine Chance sieht, heil durch die Meerenge von Gibraltar zu kommen. Jedoch erhält der Kommandant in Vigo an Bord des Versorgungsschiffs „Weser“ vom BdU die – von einem Bediensteten des Deutschen Konsulats (Seewald) überbrachte – Nachricht, dass die beiden an Bord bleiben müssen.

Der Kommandant versucht mit einem Trick, sein Boot unbemerkt durch die Meerenge von Gibraltar zu manövrieren. Er möchte über Wasser und bei Dunkelheit so nahe wie möglich an die englischen Sicherungsketten heran, dann tauchen und das Boot von einer Unterwasserströmung geräuschlos durch die Meerenge ziehen lassen. Das U-Boot wird jedoch noch über Wasser von einem Flugzeug, das bereits über ein neues Radargerät verfügt, entdeckt und wie aus dem Nichts unter Beschuss genommen. Dies alarmiert die englischen Schiffe, welche das Boot ebenfalls unter Beschuss nehmen. Obersteuermann Kriechbaum wird auf der Brücke angeschossen und schwer verletzt. Der Alte lässt daraufhin das Boot mit voller Fahrt direkt auf die afrikanische Küste zusteuern, um in flacheres Gewässer zu kommen. Nachdem U 96 abgetaucht ist, gerät es außer Kontrolle und sinkt auf den Meeresboden in 280 Meter Tiefe. Die Besatzung kämpft ums Überleben. Es müssen zahlreiche Wassereinbrüche gestoppt und Reparaturen durchgeführt werden, bevor überhaupt eine Möglichkeit besteht, das Boot an die Wasseroberfläche zu bringen. Da der Tod durch Ersticken droht, werden Kali-Patronen an die Mannschaft ausgegeben, um den Kohlendioxid-Gehalt der Luft niedrig zu halten. Nach mehr als 15 Stunden, in denen vor allem die Besatzung des Maschinenraums unter ihrem „LI“ alles gibt, taucht das Boot auf.

Da die feindlichen Schiffe davon ausgegangen sind, dass das U-Boot gesunken ist, kann es mit der Besatzung aus der Meerenge entkommen und nach La Rochelle zurückkehren. Während des Aussteigens aus dem Boot beginnt ein schwerer Luftangriff auf den U-Boot-Hafen, bei dem ein Teil der Besatzung getötet wird. Leutnant Werner gehört zu den Überlebenden, die sich noch in den sicheren U-Boot-Bunker retten können. In der Schlussszene beobachtet er zusammen mit dem verwundeten Kommandanten, wie U 96 – von Bomben getroffen – langsam im Hafenbecken versinkt. Bei diesem Anblick bricht der Kommandant bewusstlos zusammen.

Was Ich von dem Film halte

Ja, was soll man zu diesem Film noch sagen außer: Ein Meisterwerk.

Für mich war, ist und wird das für immer der beste deutsche Film aller Zeiten sein.

Diese Bilder, diese Handlung, diese Message, Doldingers Musik: Alles ist exzellent und perfekt aufeinander abgestimmt wie ein Schweizer Uhrwerk.

Die Sets, auch die außerhalb des Bootes, sind exzellent ins Bild gesetzt, eine erstklassige Ausstattung die für einen deutschen Film seinesgleichen sucht. Hier kann man erkennen welcher Kaderschmiede Petersen entstammt und auf welch solides Fundament er seine Hollywoodkarriere gebaut hat.

Vor allem die 309 Minütige TV-Serien Fassung nimmt sich wunderbar Zeit für Einzelheiten und lässt dem Zuschauer die Zeit die er braucht um den Film auf sich wirken zu lassen.

Schön zu sehen wie sich die Charaktere entwickeln und man mit ansehen kann wie der anfängliche Enthusiasmus der Langeweile und der Furcht weicht. Die Stimmung sinkt in den Keller weil es nichts zu tun gibt, keinerlei Einsatzbefehl kommt. Die Männer werden aggressiv und launig.

Die Darsteller sind exzellent besetzt und zeichnen sich durch Ihr feinfühliges Spiel aus. Je länger die Fahrt dauert umso mehr kommen unter der Mannschaft Zweifel auf über die Sinnhaftigkeit Ihrer Feindfahrt und des ganzen Krieges an sich auf. Die Blendung derer sie verfallen sind vor Ihrer Abfahrt wird getrübt durch die Wirklichkeit im U-Boot Kampf auf offener See. Der ganze Film ist sehr realistisch gehalten, wozu auch Jost Vacanos Kamera beiträgt mit der er es schafft durch die sehr vielen Totalen bei denen er nahe an die Gesichter der Darsteller herankriecht, das Gefühl der Beklemmung und der Enge des Bootes noch zu verstärken.

Petersen schafft es alles sehr realistisch, eindrucksvoll und atmosphärisch überaus dicht abzubilden. Die kleine Welt innerhalb des Bootes symbolisiert auch die Abgeschiedenheit und das Abschotten der Mannschaft vom großen Vaterländischen Krieg zu Hause oder vom Oberkommando in Berlin. Zu Hause, das ist dargestellt durch Frau und Kind auf Bildern die man hütet wie seinen Augapfel. Ein Symbol für das Warten auf eine bessere Zeit, ein Ankerpunkt in stürmischen Zeiten.

Meldungen über Angriffe auf die Heimatstadt und die Ungewissheit über die Familie treffen die Harten Kerle ins Mark ob der Hilflosigkeit weit ab in der Ferne.

Sowohl der Anfang bei der man die Ausgelassenheit in dem französischen Bordell sieht, die Soldaten die betrunken gegen das Auto des Kaleu pissen, als auch der Schluss mit seinem für die heldenhaften U-Boot-Fahrer desaströsen Ausgang symbolisiert die Sinnlosigkeit dieses Krieges in dem alle Regeln und Konventionen längst über Bord gegangen sind und niemand mehr an einen glücklichen Ausgang glaubt.

Die Handlung schlängelt sich durch die schier Endlose Langeweile die am Anfang auf dem Boot herrscht. Wochen vergehen ohne Einsatzbefehl.

Schließlich aber misslingt ein Angriff auf einen Zerstörer und das Boot gerät zum ersten Mal unter Beschuss. Danach kommen schwere Stürme auf, das Boot muss tauchen um in unruhiger See wenigstens ein bisschen Kurs zu halten.

Dann ein Angriff auf einen englischen Geleitzug bei dem man mehrere Schiffe versenken kann.

Der Film schafft es die heldenghaften deutschen U-Boot Fahrer darzustellen ohne den Nationalsozialismus zu heroisieren oder zu glorifizieren.

Im Gegenteil, vor allem der Kaleu kanzelt den Führer gerne als Maulhelden oder Malerlehrling ab und legt so Gewicht auf die Stellung zu den Werten die er mit seinem Boot verteidigt. Prochnow als Kaleu besticht durch sein Charisma und der Loyalität sie er seinen Männern entgegenbringt. Er zeigt Führungskraft aber auch Menschlichkeit. Auch hier zeigt sich die Analogie zwischen Der Abgeschiedenheit im Boot als Vergleich zur Ferne von Berlin.

Gerade dieses tänzeln zwischen Gehorsam und Verstand macht diesen Film so spannend. Die archaischen Kämpfer denen man anmerkt dass es sich hier bei dem Zusammenkommen nicht um eine Freundschaft sondern um eine Kameradschaft handelt bei dem jeder genau zu funktionieren hat überzeugen.

Der Film versucht auch gar nicht erst zu beschönigen: Sei es von der Untersuchung der „Sackratten“ oder dem Gnadenschuss dem man einem feindlichen Schiff aus dem englischen Geleitzug verpasst das man zuvor angegriffen hat, bis man sieht dass noch Besatzung an Bord war. Gnadenlos brutal und ehrlich wird draufgehalten. Man sieht diese „Bürschen“ an einigen Stellen regelrecht zerbrechen wenn sie mit ansehen müssen wie Körper des Feindes Mannschaft auf offenem Meer bei lebendigem Leibe in einer brennenden Öllache qualvoll sterben. Die hässliche Fratze des Krieges wird in aller Deutlichkeit durch den Bildschirm in die Köpfe der Zuschauer gepresst.

Hier gibt es keine lockeren oder coolen Sprüche, dafür ist in so einem Film kein Platz. Im Gegenteil. Gerade auch die Länge des Extended Cut mit seinen 309 Minuten fesselt den Zuschauer regelrecht dabei wie er den Darstellern beim gegenseitigen Zermürben durch das fehlen jeglicher Privatsphäre zuschauen muss.

Auch die langen Durststrecken der Handlung haben Ihre Berechtigung. Sie symbolisieren die Tatenlosigkeit derer die Mannschaft, ohne Befehl ausgestattet, bis zum Warten auf den Einsatz verdammt ist.

Dann, als sich das Boot im Gefecht befindet baut Petersen eine Unmenge an Spannung auf und zeigt die psychischen Grenzen an die ein Soldat in so einer Situation stößt.

Schließlich verlängert sich der Einsatz und die Heimat rückt immer weiter in die Ferne. Ein neuer Befehl: Bunkern in Spanien und durch die Straße von Gibraltar nach Italien, was der schieren Übermacht der Royal Navy an dieser Engstelle, „so eng wie die Muschi einer Jungfrau“, einem Himmelfahrtskommando gleicht.

Als der Kaleu die Situation erkennt versucht er noch den leitenden Ingenieur, mit den Nerven am Ende, und Kriegsberichterstatter Werner, als Begleitschutz, von Bord zu schaffen bis Ihm der BdU (Befehlshaber der U-Boote) der Wehrmacht einen Strich durch die Rechnung macht: Die beiden müssen an Bord bleiben. Man merkt die Abgehobenheit der Wasserköpfe „dort oben“ die von den Heldentaten Ihrer U-Boot Fahrer hören wollen und überhaupt keine Vorstellung haben was „dort unten“ an der kalten, nassen Front los ist. Immer wieder holt der Kaleu seine Mann wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Dieser krasse Gegensatz zu den abgehobenen „Operettenoffizieren“ des Marine Attachés ist faszinierend und bezeichnend für den ganzen Krieg, betrachtet man es aus heutiger Sicht.

Die Lage bleibt weiter angespannt als man heimlich, still und leise durch vom Feind kontrolliertes Gebiet manövrieren muss. Mit einem Trick versucht der Kaleu das Boot vor den Engländern zu verstecken: Er gleitet über Wasser in die Meerenge um sich dann von der Strömung unter Wasser durch den Trichter ziehen zu lassen.

Der Plan misslingt und England greift das Boot aus der Luft an.

Man tritt die Flucht nach vorne an und versucht sich in flache Gewässer in Richtung Afrika abzusetzen. Dabei gerät das Boot außer Kontrolle und sinkt auf 280 m Tiefe. Schwer beschädigt liegt es auf dem Meeresgrund.

Hier kann man einfach nicht mehr ruhig im Sessel sitzen bleiben. Petersen baut hier, unterstützt von Doldingers epochaler Musik, eine Spannung auf die Ich so in seinem Film selten gesehen habe.

Die Situation scheint Aussichtslos!

Mit vereinten letzten Kräften, geschwächt vom Sauerstoffmangel, gelingt es den Kahn wieder zusammenzuflicken. Unter Mobilisierung aller verbliebenen Kräfte schafft man das unmögliche: Das Boot kann nach 15 nervenzerfetzenden Stunden wieder auftauchen!

Ein Wunder!

Die Diesel springen an und man kann sich auf dem Weg nach Hause machen.

Gerade diese letzte Episode zieht sich immens in die Länge ohne langweilig zu werden. Petersen schafft es die Spannung hier so auf den Höhepunkt zu treiben dass man es kaum noch aushält.

Man macht sich schließlich auf dem Weg in den Heimathafen nach La Rochelle, Frankreich. Die Widrigkeiten scheinen ein Ende zu haben, das Ziel liegt in greifbarer Nähe als schlussendlich ein Luftangriff auf den U-Boot Bunker die Träume jäh zerfetzt.

Gerade auch diese Bilder sind für einen deutschen Film, vor allem aus dieser Zeit, unglaublich spektakulär. Man wähnt sich ein einer Hollywood Produktion!

Ein Teil der Besatzung, auch der Kaleu, wird getötet, das Boot versinkt im Hafenbecken von La Rochelle.

Leutnant Werner überlebt und kann seine Erinnerungen für die Nachwelt aufschreiben.

Ein Epos!

Ja, was bleibt sonst noch zu sagen?

Vor allem in der Optik steht der Film Multi-Millionen-Dollar Hollywood-Produktionen in nichts nach. Jost Vacano, später für Filme wie „Total Recall”, „Hollow Man” oder „Starship Troopers” verantwortlich zeigt sein ganzes Können in diesem schwimmenden Blechsarg.

Auch die Außenaufnahmen, die am Bodensee oder an Originalschauplätzen im französischen La Rochelle (Der U-Boot Bunker) entstanden sind, geben dem Film eine gewisse Authentizität die man im Studio so nicht hinbekommen hätte.

Auch die Ausstattung der Kulisse, vor allem für das Innere des Bootes für das eine originalgetreue, 96 m lange U96 nachgebaut wurde, überzeugen. Viele kleine Details die sich dem Zuschauer nicht gleich im ersten Moment erschließen lassen einen beim zweiten Hinsehen die Detailverliebtheit des Kulissenbauer erkennen. Man kann die stickige Luft im Boot förmlich selber spüren. Alles ist bis ins kleinste Detail perfekt ausstaffiert.

Nie habe Ich einen weiteren deutschen Film solcher Qualität gesehen. Man sieht dem Film auch die Entstehungszeit Anfang der 80er Jahre auch nicht an. Heute würde man das ganze sowohl von der Ausstattung als auch von der Technik nicht besser hinkriegen als Petersen und Vacano damals. Zwei Meister Ihres Faches!

Lobend hervorzuheben ist auch die überaus exzellente Bildqualität der BluRay, für einen Film von 1981!

Fazit

Ja, Ich glaube Ich habe alles zu diesem Film gesagt. Ein Meisterwerk das seinesgleichen sucht und das Deutschland wohl nie wieder so hinbekommen wird!

Wertung

Film Bewertung 9357360-16-mm-film-filmrolle-isolated-on-white-backgroundFilm Bewertung 9357360-16-mm-film-filmrolle-isolated-on-white-backgroundFilm Bewertung 9357360-16-mm-film-filmrolle-isolated-on-white-backgroundFilm Bewertung 9357360-16-mm-film-filmrolle-isolated-on-white-backgroundFilm Bewertung 9357360-16-mm-film-filmrolle-isolated-on-white-background

 

 

 

Cast

Filmdaten
ProduktionslandDeutschland
Erscheinungsjahr1981
Länge Minuten
Stab
RegieWolfgang Petersen
DrehbuchWolfgang Petersen
ProduktionGünter Rohrbach
MusikKlaus Doldinger
KameraJost Vacano
SchnittHannes Nikel
Besetzung
RolleSchauspieler
Kommandant („Der Alte“)
Jürgen Prochnow
1. Wachoffizier (I. WO)
Hubertus Bengsch
Leitender Ingenieur (LI)
Klaus Wennemann
Leutnant Werner
Herbert Grönemeyer
2. Wachoffizier (II. WO)
Martin Semmelrogge
Bootsmann Lamprecht
Uwe Ochsenknecht
Obermaschinist Johann
Erwin Leder
Bootsmaat Pilgrim
Jan Fedder
Dieselheizer Ario
Claude-Oliver Rudolph
Dieselmaat Frenssen
Ralf Richter
Dieselmaat Frenssen
Oliver Stritzel
Funkmaat Hinrich
Heinz Hoenig
Obersteuermann Kriechbaum
Bernd Tauber
Fähnrich Ullmann
Martin May
DufteLutz Schnell
Kapitänleutnant Philipp Thomsen
Otto Sander
Kapitän der „Weser“
Günter Lamprecht
Leutnant Müller
Sky du Mont

 

 

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