Buchrezension Nr. 5 Juliette Manet „Der Kreis des Schreckens“

Ja, hier nach sehr langer Zeit endlich mal wieder eine Buchrezension. Fast anderthalb Jahre hab Ich das Thema hier nicht bedient.

Das heisst natürlich nicht, dass Ich in der Zeit nichts gelesen habe, nein. Ich weiss auch nicht warum Ich die Kategorie hier so vernachlässigt habe. Für meine private, nicht öffentliche Homepage mit meiner Mediendatenbank habe Ich die Bücher und Filme die Ich gesehen habe natürlich weiter rezensiert und so werde Ich in nächster Zeit hier mal einiges nachtragen was Ich in der Zwischenzeit so weggelesen und -geguckt habe.

Jetzt aber zur Rezi!

Buch Kopf buch-brille

Titel: Der Kreis des Schreckens

Autor: Juliette Manet

Der Kreis des Schreckens 1

Allgemeines zum Autor

Ja, viel war über diese Frau nicht herauszufinden.

Juliette Manet wurde 1961 in Biarritz geboren. Nach einem Studium in Kunstgeschichte an der École du Louvre arbeitete sie viele Jahre als Fotomodell, u.a. für Helmut Newton. Heute lebt sie mit ihrer Tochter und ihrem Mann in Florida.

Allgemeines zum Buch

Die Familie des Politikers Jean Cazenave wird auf ihrem Landsitz in Südfrankreich bestialisch ermordet. Selbst vor Cazenaves zwölfjähriger Tochter, Charlotte, machen die Killer nicht halt, vergewaltigen und erdrosseln sie. Untersuchungsrichterin Laurence Bonner steht vor einem Rätsel. Warum haben die Täter sich an Charlotte vergangen, wenn es ihnen um Cazenave ging? Dann stößt Bonner auf weitere Fälle brutalen Kindesmissbrauchs. Mächtige Männer scheinen in die abscheulichen Verbrechen verwickelt zu sein. Als Bonner einem Netzwerk von Kinderschändern auf die Spur kommt, wird sie selbst zur Zielscheibe. Sie muss die Täter finden, bevor der Kreis des Schreckens sich schließt.

Inhaltsangabe

Ja, eine volle Inhaltsangabe kann Ich hier nicht schreiben da Ich das Buch nach etwa der Hälfte abgebrochen habe, was bei mir wirklich nicht allzuoft vorkommt. Die Familie eines Politikers wird auf einem Landsitz ermordet. Seine 12 jährige Tochter wird zuvor vergewaltigt. Eine Untersuchungsrichterin wird abbestellt den Fall zu übernehmen und wird permanent gebremst. Man sucht einen Schuldigen und findet Ihn in einem Algerier der zufälligerweise mit seinem Auto in der Nähe war. Irgendwie geht es um Kindesmissbrauch und Netzwerke in Politik, Justiz und Wirtschaft.

Was Ich von dem Buch halte

Viel habe Ich im Internet nicht über dieses Buch gefunden. Warum wohl?

Was von der ersten Seite an auffällt sind die extrem schlecht aufgebauten Figuren. Man verliert sofort den Überblick wer wer ist und wer was wann warum wo macht.

Auch kann man nicht erkennen was die beiden Handlungsstränge miteinander zu tun haben.

Ebenso sind zu viele Figuren in dem Buch. Dann taucht ein Verdächtiger auf der augenscheinlich nichts mit der Tat zu tun hat, der aber eben mal schnell vorverurteilt wird weil er Tunesier ist. Hä?

Macht alles in allem gar keinen Sinn.

Abgebrochen auf Seite 157.

Was für ein hirnrissiger Schwachsinn. Da überlegt man sich zweimal ob man von Manet noch einmal was kauft.

Fazit

Furchtbar schlecht zusammengeschusterer Müll bei dem man bereits nach 50 Seiten den Überblick über die Handlung und die Personen verliert. Selten habe Ich so einen Käse gelesen.

Prädikat: Altpapier!

Wertung

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2 Comments

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2 Responses to Buchrezension Nr. 5 Juliette Manet „Der Kreis des Schreckens“

  1. LOL. Schon ne witzige Rezension, Philipp!
    Nebenbei: Was ich an mir bemerke, ist, dass mit den Jahren die eigenen Ansprüche an Literatur steigen… Man verspürt dann auch nicht unbedingt den Drang, schwächere Bücher bis zum Ende zu lesen (was man vielleicht früher getan hätte). Also gut, das Angebot ist sowieso enorm, und wenn ich sehe, dass ich noch haufenweise Bücher auf meinem ebook-Reader habe, die ich gar nicht schaffe zu lesen. 😉

    • Klar. Ich hab letztens auch eine Rezi in den tiefen weiten des Webs auf einem Portal wieder gefunden die Ich 2004 geschrieben habe. Dort hab Ich den Autor in den Himmel gelobt.

      Mittlerweile hab Ich versucht mehrere andere seiner Bücher zu lesen, Bernd Franzinger heißt der Mann und Schreibt Krimis die in Kaiserslautern spielen, und hab regelmäßig abbrechen müssen. Einfach unterirdisch schlecht.

      Von E-Books hoffe Ich die Finger lassen zu können. Ich tu mir immer noch schwer für was Geld auszugeben was Ich nicht „andatschen“ kann. Ausserdem kaufe Ich das meiste an Büchern eh gebraucht.

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